FAQ

“Ich fühle mich geerdet, warm, genährt … .“ – O-Ton

Jetzt einloggen!
Jetzt registrieren!

KuschelBuddys by KuschelRaum – Finde Kuschelpartner*innen für kuschelige Momente und langlebige Kuschelfreundschaften.

Menschen wünschen sich Nähe und Geborgenheit – das wohlige Gefühl, nicht allein zu sein und Freude mit anderen zu teilen. KuschelBuddys by KuschelRaum ist eine Plattform, die dies ermöglichen möchte durch die universellste und älteste Sprache der Welt: Berührung.

Hier kannst du Gleichgesinnte treffen, die an kuscheligem körperlichem Kontakt auf Augenhöhe interessiert sind – in gegenseitigem Respekt und dankbarer Wertschätzung. Du kannst Kuschelpartner*innen finden, Kuschelgruppen gründen oder besuchen, kurze oder langjährige Kuschelfreundschaften aufbauen und dir ein kuscheliges Netzwerk schaffen.

Des Weiteren stellen wir dir ausgiebiges Informationsmaterial und Workshops zu den Themen Kuscheln und Berührung zur Verfügung.

Ein Buddy ist ein Kumpel, ein Freund, ein Kamerad. Ein KuschelBuddy ist also ein Kumpel, Freund und Kamerad zum Kuscheln. Und sonst nichts.

Es ist ein Mensch für kuschelige Stunden – einmal oder tausendmal. Es ist ein Mensch, um Nähe zu teilen und sich gegenseitig mit Geborgenheit zu beschenken. Es ist ein Mensch zum Halten und Gehalten sein. Natürlich kann diese Definition erweitert werden. Natürlich könnt ihr reden, einen Film sehen, spazieren gehen … all das tun KuschelBuddys.

Um ein Kuschelbuddy zu sein, musst du dich registrieren, und gehst damit ein Jahresabo (eine moderate Unterstützung für die Kosten dieser Plattform) ein. Du hast sowohl dem Manifest als auch den Regeln zuzustimmen und solltest die AGB aufmerksam gelesen haben.

Sobald du Mitglied bist, steht dir die Welt der KuschelBuddys offen. Du findest hier nicht nur Kuschelpartner*innen, sondern auch umfassendes Wissen und Mini-Workshops zu den Themen Kuscheln, Consent und Berührungskunst.

Nach der Registrierung erstellst du dir selbst ein Profil und wirst so plattformintern sichtbar, um von anderen KuschelBuddys gefunden zu werden. Sofort hast du Zugang zu allen KuschelBuddy-Profilen und Kuschelgruppen. Mit Hilfe von Suchfunktionen und Filtern findest du passende Kuschelpartner*innen und schreibst sie einfach an. Und wenn alles stimmt, trefft ihr euch und kuschelt ganz nach Lust und Laune – einmal, zweimal, tausendmal. Für Transparenz und Sicherheit könnt ihr anschließend die gemachte Erfahrung bewerten.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Aushang an unserer virtuellen Pinnwand, um auf diesem Wege dein Kuschelglück finden.

Die KuschelBuddys stehen unter dem Motto: Kuscheln für Alle!

Du zahlst hier nicht für’s Kuscheln. Dies ist ein Menschenrecht und sollte jedem Lebewesen umsonst und ausreichend zur Verfügung stehen wie Luft und Wasser. Du zahlst für die Bereitstellung dieser Plattform, für den Support und für die Werbung, die wir machen, damit es die KuschelBuddys bald in jedem deutschsprachigen Winkel gibt.

Die KuschelBuddys kosten im Jahresabo 22 € in der Standard- und 33 € in der Premiumvariante. Hier geht es zur detaillierten Preisübersicht.

Die Idee und das Ziel der KuschelBuddys sind, dass allen Menschen kuschelige Nähe zur Verfügung steht, wann immer sie es sich wünschen. So kam der Abo-Gedanke zustande. Einmal ein KuschelBuddy – immer ein KuschelBuddy.

So kannst du über Jahre hinweg nicht nur einen Kuschelbuddy finden, sondern mehrere. Immer wieder neu Menschen kuschelnderweise kennenlernen und auch langlebige Kuschelfreundschaften aufbauen und pflegen.

Wir wollen eine Community sein. Ein großes Kuschelnetzwerk, das sich gegenseitig unterstützt.

Um unseren administrativen Aufwand so gering wie möglich zu halten, wird das Abo automatisch um ein weiteres Jahr verlängert und die Gebühr eingezogen, solltest du nicht bis vier Wochen vorher gekündigt haben.

Wir haben uns für dieses System entschieden damit wir die Preise so gering gestalten können und damit sich die KuschelBuddys wirklich jeder Mensch leisten kann.

Das Ziel der KuschelBuddys ist, dass allen Menschen kuschelige Nähe zur Verfügung steht, wann immer sie es sich wünschen, und dass sie in den Genuss von liebevoller achtsamer Berührung und Wertschätzung kommen.
Wir glauben, dass Menschen, die sich angenommen und geliebt fühlen, über nahezu endlose Kapazität verfügen, Liebe und Fürsorge an ihr Umfeld weiterzugeben. So wollen wir ein Perpetuum mobile des Glücks erschaffen.

Das Ziel einer Kuschelbegegnung ist sich wohl zu fühlen und den Moment zu genießen.
Absichtslos mit dem anderen zu sein und sich an Berührung und Nähe zu erfreuen. Es gibt nichts zu tun und nichts zu erreichen.
Nichtsdestotrotz erreicht man durch Berührung viel: Entspannung, Stressreduzierung, die Vergrößerung der Körperwahrnehmung, gesteigertes Selbstwertgefühl etc. Auch das können Ziele sein.

Bei den KuschelBuddys geht es nur ums Kuscheln! Hoffe nichts anderes, erwarte nichts anderes, frage nichts anderes an.

Der Wunsch nach Liebe, nach Partnerschaft, nach geteilter Freude und Lebenszeit ist verständlich. Bei den KuschelBuddys geht es jedoch nur darum, dass ihr in einer Sache ein Match seid: Berührung. Alles andere ist nebensächlich. Hast du Erwartungen darüber hinaus, fällt es schwer, dies wirklich wertzuschätzen und in Dankbarkeit anzunehmen.
Bleibt es eine Kuschelbuddy-Beziehung, und du hast nichts anderes erhofft oder erwartet, wirst du glücklich sein so tolle Momente mit einem anderen Menschen teilen zu dürfen und nicht enttäuscht. Und sollte sich doch etwas anderes, ganz unerwartet, entwickeln – eine Freundschaft, eine Beziehung, so nimm es dankbar an und freue dich darüber!

Die KuschelBuddys können dich trotzdem darin unterstützen, die große Liebe zu finden. Es ist so: Wenn du dringend auf der Suche bist, strahlst du Bedürftigkeit aus. Bedürftigkeit erzeugt in anderen Menschen eher eine Rückwärtsbewegung. Aber kuscheln sorgt dafür, dass du dich wohler und geliebt fühlst, und somit strahlst du weniger Bedürftigkeit aus. Das macht dich attraktiver für die Datingwelt außerhalb der KuschelBuddys.

Und: Wenn du hier Sex suchst, bist du hier falsch! Dafür gibt es andere Plattformen. Melde dich bitte dort an. Danke.

Es gibt die Liebe auf die erste Berührung und natürlich haben sich schon KuschelBuddys verliebt und sind Beziehungen eingegangen. Aber das ist eher selten.

Durch Kuscheln werden Glückshormone ausgeschüttet. Fühlen sich die Berührungen besonders schön und nah an, kann sogar das Gefühl entstehen, endlich dem langerhofften Seelenverwandten begegnet zu sein. Die körperlichen Empfindungen werden auf den ganzen Menschen übertragen – man fühlt sich ja soooo wohl – und so kann das Gefühl entstehen, verliebt zu sein. Doch bisher ist nur klar, dass es körperlich stimmig ist, mehr nicht.

Wenn ihr euch zueinander hingezogen fühlt, kommuniziert offen darüber. Zeigt euch, seid mutig. Macht ein Treffen ohne Berührung aus und redet, lernt euch kennen. Lasst die kuschelnde Begegnung nicht einfach so zu Sex werden und nehmt dann an, in einer Beziehung zu sein. Sprecht über jeden Schritt, den ihr geht. Geht ihn bewusst. So vermeidet ihr die Verletzungen.

Lies dazu auch unseren Artikel: „Achtung! Liebe auf die erste Berührung“

Die Regeln sind für das erste Treffen verbindlich und können später von euch in gegenseitigem Einvernehmen angepasst werden. Kommuniziert diese Änderungen verbal und offen miteinander.

Unsere Empfehlung ist, diese Regeln über einen längeren Zeitraum, auch über das erste Treffen hinaus beizubehalten.

  • Alles! ist freiwillig!
  • Nichts geschieht ohne Consent/Zustimmung/allseitigem Einvernehmen.
  • Jedes Mitglied ist für sich selbst verantwortlich, d. h. es kommuniziert klar und offen Wünsche und Grenzen.
  • Jedes Mitglied respektiert die Grenzen der anderen. ‚Ja‘ bedeutet ‚Ja‘ und ‚Nein‘ bedeutet ‚Nein‘.
  • Du fragst um Erlaubnis und bekommst ein verbales ‘Ja’ bevor du jemanden berührst. Sei so genau wie möglich in deiner Anfrage. Bekommst du ein Nein findet die Berührung nicht statt.
  • Ihr könnt jederzeit eure Meinung ändern – zu allem. 
  • Alle Beteiligten wissen und stimmen zu, dass die Kuschelbegegnung nicht sexuell intendierten Handlungen dient. Dazu gehören Berührungen der Bikinizone, küssen und sexuell eindeutige Bewegungen. Alle Beteiligten bleiben vollständig angezogen. Die Hände verbleiben die gesamte Zeit über der Kleidung.
  • Das Kuscheln geschieht ohne jede Gegenleistung. Es werden keine kommerziellen Angebote gepostet oder gemacht.
  • Dies ist keine Dating-Seite. Lasst Hoffnungen und Wünsche dieser Art außen vor, nur dann kann die Kuschelphilosophie in ihrer Tiefe gelebt werden, und es ist für alle entspannter.
  • Alle Beteiligten haben ein Mindestalter von 18 Jahren.
  • Alle Beteiligten sind gesund und haben keine ansteckenden Krankheiten (Erkältung o. ä.). In Zeiten von Corona sprecht vorher ganz offen ab, ob ihr mit MNS kuscheln möchtet. (s. auch CoronaKnigge)
  • Alle gegebenen Informationen (schriftlich oder mündlich) werden vertraulich behandelt.
  • Fotos und andere Formen der Aufzeichnung sind nur nach allseitigem ausdrücklichem Einverständnis erlaubt
Weil ihr nicht wissen könnt, was die andere Person sich wirklich wünscht oder was ihr gefällt, ob ihr die empfangene Berührung noch angenehm ist oder nicht. Die Körpersprache kann täuschen oder missinterpretiert werden. Durch das Fragen ist Achtsamkeit im Raum und die Aufmerksamkeit wird immer wieder darauf gerichtet, was gerade geschieht. Ihr lernt euch kennen, nicht nur gegenseitig, sondern auch euch selbst. Ihr macht die Erfahrung, dass euer Nein zählt, dass ihr nicht einfach so angefasst werdet. Eure Wünschen und Grenzen zählen und die des Gegenübers auch.

Nach dem Treffen nutzt die Möglichkeit, die Erfahrung zu bewerten. Auf dem Profil eures KuschelBuddys findet ihr diese Funktion, die aus einer offen sichtbaren und einer internen Bewertung besteht.

Bewertungen schaffen Transparenz und Transparenz bringt Sicherheit für alle KuschelBuddys.

Hierzu unten noch mehr!

Lies auch gern unsere Empfehlungen für das erste Treffen und unseren KuschelBuddy-Knigge.

Neben den Regeln gibt es auch noch sechs Tugenden, die ein KuschelBuddy verinnerlicht haben sollte.

Diese sind:

  • Berührung wirklich genießen können.
  • Die Balance zwischen Empathie und Verantwortung.
  • Zuhören können. Schweigen können. 
  • Ehrlich sein und sich zeigen. 
  • In Absichtslosigkeit und Planlosigkeit sein. 
  • Respektvoller Umgang und Consent/Konsens.

Mehr dazu in unserem Artikel: Die sechs Tugenden eines KuschelBuddys.

Ja, es ist viel und noch längst nicht alles, denn es gibt auch noch unseren KuschelBuddyKnigge.

Wie ihr eure Treffen gestalten wollt, obliegt euch. Manche wollen vielleicht erstmal quatschen, manche schweigen, manche sofort in enger Umarmung versinken, manche zu Beginn gemeinsam meditieren. Manche wollen Filme schauen, andere Musik hören. Alle Treffen entstehen genau in dem Moment zwischen euch.

Wichtig ist das Folgende: Nehmt nicht an, alles sei immer gleich. Folgt keinem strikten Ablauf, sondern schaut, was sich in diesem Moment wirklich richtig anfühlt. Das letzte Mal habt ihr eng umschlungen verbracht, das muss für dieses Mal nicht zwangsläufig stimmig sein. Vielleicht ist weniger diesmal mehr.
Sprecht offen, geht immer wieder auch in den Augenkontakt, spielt das 3 Minuten-Spiel.

Seid achtsam mit dem anderen und mit euch selbst.
Genießt und habt Freude.

Das erste Treffen ist etwas Besonderes. Lies dazu gern unseren Artikel: Das erste Treffen.

Kuscheln kann man eigentlich nicht bewerten, denn was gefällt und was nicht, kann sehr weit auseinanderliegen. ABER du kannst bewerten, ob du dich wohl und sicher gefühlt hast, wie die Konversation war, ob die Absprachen und Regeln eingehalten wurden, ob es angenehm war.
Offen sichtbar vergibst du 1 – 5 Herzen. Intern kannst du einen persönlichen Kommentar schreiben.

Das Bewertungssystem soll Sicherheit und ein möglichst schönes Kuschelerlebnis gewährleisten.

Am geeignetsten ist wahrscheinlich eine riesige Couchlandschaft in einer extra Kuschellounge mit kuscheligen Kissen und Decken. Angenehm warmes, nicht zu dunkles Licht, frische Luft und Seeblick.
Nun ja – wer hat das schon?!
Kuscheln geht an vielen Orten: auf der Couch, auf Matten auf dem Boden, zur Not im bzw. auf dem Bett wenn ihr das Bettzeug entfernt und eine Tagesdecke oder ein frisches Laken drauflegt.
Aber ihr könnt natürlich auch im Kino kuscheln (es gibt in vielen Kinos die sog. „Love Chairs“), im Park auf einer Bank oder einer Picknickdecke, in Cafés. Gerade für erste Treffen geben öffentliche Orte Sicherheit.
Lies auch gern dazu unseren Wohnungs-Knigge.

Trag, was immer du möchtest, solange es bequem, sauber und angemessen für eine Kuschelbegegnung ist. Zeig nicht zu viel Haut und achte darauf, dass an der Kleidung keine großen Knöpfe, Haken o. ä. vorhanden sind – diese können für deinen KuschelBuddy unangenehm sein, drücken und pieksen.
Achte auf die Textur der Kleidung: Baumwolle fühlt sich schöner an als Polyester, grobe Muster verhindern sanfte gleichmäßige Streicheleinheiten.

Lies dazu gern auch unseren KuschelBuddyKnigge für das schönste Kuschelerlebnis.

Das Motto lautet Safety first. Erwarte das Beste und sichere dich ab.
Wenn dein Bauch sagt, etwas ist komisch, vertrau ihm. 
Lieber vorsehen als nachsehen.

Wir empfehlen die folgenden Maßnahmen, um dich sicher zu fühlen.
Telefoniere, bevor du dich auf ein Treffen einlässt. Die Stimme und der Verlauf des Gespräches vermitteln dir einen weiteren Eindruck. Verabredet euch zuerst an einem neutralen öffentlichen Ort, wie ein Café oder einen Park, um euch kennenzulernen.
Auch weitere Treffen können in der Öffentlichkeit sein. Kuscheln darf man überall. 

Wenn ihr euch später für ein Treffen in einem Praxisraum, Hotel oder der eigenen Wohnung entscheidet, macht einen Safecall aus.

Was ist ein Safecall?
Ein Safecall bedeutet, dass du deinen Aufenthaltsort, den Namen deines KuschelBuddys und die Kontaktdaten an eine Person deines Vertrauens weitergibst. Dazu stimmen alle mit der Unterzeichnung des Vertrages und der Kenntnisnahme der AGB zu.

Diese Person weiß, wann und wo euer Treffen ist und wie lange es dauern soll. Nach Ablauf dieser Zeit musst du dich mit einer bestimmten, vorher mit deiner Vertrauensperson abgesprochene Wortwahl melden. Erfolgt dieser Anruf nicht, leitet deine Vertrauensperson vorher abgesprochene Maßnahmen ein, z. B. dich anzurufen oder die Polizei einzuschalten.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass etwas passiert, aber im Falle des Falles gibt es jemanden, der gerade weiß wo du bist und der sich kümmert.
Mache den Safecall erst, wenn du wieder allein in deiner Wohnung bist oder die Wohnung deines KuschelBuddys wirklich verlassen hast und nicht, wenn alles gut zu sein scheint.

Erwarte das Beste! Es ist unwahrscheinlich, dass etwas passiert, denn die meisten Menschen sind empathische Wesen, die niemandem schaden wollen. Viele Berufstätige, wie Massagetherapeut*innen, Friseur*innen, Handwerker*innen oder Pflegepersonal, empfangen allein oder machen Hausbesuche. Es ist nicht so außergewöhnlich.

Noch ein paar Tipps:

  • Vertrauen heißt nicht, naiv zu sein.
  • Lass kein Geld rumliegen und räume Wertsachen außer Sichtweite. Auch deshalb, weil dann dein Unterbewusstsein nicht mit Aufmerksamkeit dahingehend beschäftigt ist. Verleihe kein Geld, auch wenn der Grund plausibel klingt.
  • Wenn du merkst, dass jemand deine ‚Neins‘ nicht gut akzeptieren kann und anfängt, mit dir zu diskutieren, dich zu manipulieren oder dich zu überreden, dann beende das Treffen und geh. Es gibt genug andere KuschelBuddys.
  • Schreib eine Bewertung, damit alle Bescheid wissen und so etwas nicht noch einmal passieren kann. Alle KuschelBuddys passen auf alle KuschelBuddys auf

Die Frage ist leider berechtigt, denn es gibt leider Arschlöcher*innen. 

Sollte eine Berührung ohne dein Einverständnis geschehen oder eine Tabuzone tangieren, gehe erst einmal davon aus, dass es sich um ein Versehen und nicht um Absicht handelt, und sage einfach: “Du hast nicht gefragt.” oder „Das war nicht abgesprochen.“ oder „Das ist gegen die Regeln. Bitte nimm deine Hand weg.“ oder „Ich möchte das nicht.“ In fast allen Fällen folgt ein “Verzeihung” und die Hand verschwindet. Eventuell erfolgt das Nachholen der Frage nach der dieser Berührung und du entscheidest dann über ‚Ja‘ oder ‚Nein‘. Kommt das ‚Versehen’ öfter vor, sprich es offen an und bestehe darauf, dass dies unterlassen wird. Fruchtet das nicht, beende die Kuschelbegegnung. Grapschen wird nicht toleriert.

Das Regelwerk kann hier besonders für die ersten Begegnungen Sicherheit geben, da in ihm klar definiert wird, was prinzipiell erlaubt ist und was nicht.

Du machst dann eventuell noch deine eigenen Regeln, was für dich in Ordnung ist und was nicht. Diese teilst du deinem KuschelBuddy mit und alle haben uneingeschränkt Gültigkeit. Ohne Wenn und Aber.
Nutzt ihr die Regel, dass alles erfragt werden muss, bevor es passiert, ist grapschen eigentlich nicht möglich. Grapscher müssten sich vorher in ihrer Absicht zeigen, was sie nicht tun, weil sie zu feige sind. Sie nutzen Unklarheiten und Grauzonen aus und hoffen, dass das Gegenüber nicht den Mut findet, sich zu wehren oder es sogar angenehm finden wird und mitmacht.

Lies dazu auch gern unseren Artikel: Ja, es gibt Arschlöcher!

Natürlich. Wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt oder die Chemie einfach nicht passt, brich das Treffen ab und geh, bzw. bitte deinen KuschelBuddy zu gehen. Es soll ein schönes und entspannendes Erlebnis sein.

Du bist prinzipiell zufrieden, wenn nur nicht… Und dieses Wenn kann geändert werden, sprich es offen an. „Hast du einen Minzkaugummi dabei?“ „Mir ist kalt, hast du eine Decke für mich?“

Natürlich, genauso ist es gedacht. Hab so viele, wie du möchtest. Tritt Kuschelgruppen bei, eröffne selbst welche… Baue dir ein KuschelBuddy-Netzwerk auf.

Du überlegst dir einen Ort, eine Zeit, definierst Parameter und postest dies an unserer Pinwand. Des Weiteren kannst du für deine Kuschelgruppe ein Profil erstellen, in welchem du beschreibst, was genau du vor hast: Anzahl der Teilnehmer, Ort, Zeit, Dauer, Variation (z.B. ein Kuschel-Film-Abend, ein Kuschel-Koch-Abend, ein Nur-Frauen-Kuschel-Abend…). Dann können sich Menschen anmelden und ihr kuschelt nach Herzenslust. Ganz von selbst wird klar, ob ihr euch regelmäßig treffen wollt, ob dies eine offene Gruppe ist oder ob ihr eine geschlossenen Gruppe sein möchtet. 

Du kannst natürlich auch ganz gezielt Menschen anschreiben, die du gern in deiner Gruppe hättest, oder gründest mit deinen LieblingskuschelBuddys eine geschlossene Gruppe.

Auch wenn ihr „nur“ kuschelt, kann das natürlich passieren. Wechselt dann einfach die Kuschel-Position oder stellt Abstand her, damit es nicht zum Fokus der Kuschelbegegnung wird. Wie alles geht es vorbei.
Kuscheln setzt Oxytocin frei – wir sind entspannt und in einem genießerischen absichtslosen Flow.
Sexuelle Energie setzt die Hormone Dopamin und Adrenalin frei. Ein gewisser Eroberungsmodus setzt ein, Auf- und Erregung wird gefühlt. Die Zufriedenheit mit dem aktuellen Moment verschwindet. Es geht plötzlich um ein mehr und weiter.
Nehmt es wahr, sprecht es an. Und geht bewusst wieder raus aus dieser Energie. Sie ebbt ab, wenn ihr euch gegen sie entscheidet. Sie kommt vielleicht wieder und dann lasst ihr sie wieder abebben. Durch langsames bewusstes Atmen, etwas Abstand, langsame Bewegungen oder einfach Stillstand und Pause kann man wieder in die Oxytocin-Stimmung geraten.

Der Körper lernt so, achtsame Berührung immer weniger mit sexueller Erregung zu verknüpfen, und kann lernen, Berührung wieder getrennt von Erregung wahrzunehmen. Kuscheln ist nicht zwangsläufig ein Vorspiel oder Nachspiel. Kuscheln ist einfach Kuscheln.

Den Artikel kann man auch so lesen: Als Frau mit Frauen kuscheln? Als Frau mit Männern kuscheln? Als Mann mit Frauen kuscheln? Und alles dazwischen.

Mit wem du kuscheln möchtest, ist deine Sache, du wählst deine KuschelBuddys selbst aus. Doch da Kuscheln nicht sexuell intendiert ist, spielt das Geschlecht der KuschelBuddys eigentlich keine Rolle. Das Kuschelhormon Oxytocin kennt kein Geschlecht. Es ist einfach wundervoll, nährende Berührungen auszutauschen.

Die KuschelBuddys können allerdings auch eine wundervolle Gelegenheiten sein, die eigene Komfortzone zu erweitern. Manche Männer suchen hier genau das, sie wollen einmal mit Männern kuscheln, männliche nicht-sexuelle Berührung erleben. Auch ist es eine wunderbare Gelegenheit, väterliche Energie nachzunähren. Es gab schon sehr viel positive Rückmeldung dieses Thema betreffend: Wie gut es tut und wie entspannend es ist, mit der eigenen Geschlechtergruppe zu kuscheln, und auch überraschend einfach. Es mag am Anfang vielleicht etwas merkwürdig sein, weil man physischen Kontakt in dieser Form bisher nicht kannte, aber die Körper genießen einfach. Ein schönes Feedback eines Mannes war: “Ich habe entdeckt, wie schön Männerkörper sind, und darüber auch, wie schön mein eigener Körper ist.“

Auch für Frauen ist es bereichernd, Berührung mit anderen Frauen zu teilen und sich gegenseitig zu nähren. Themen wie Wettbewerb, Neid oder Angst lösen sich so tatsächlich langsam auf und das Erleben von Sisterhood (Schwesternschaft/Verbindung) wird möglich.

Eine Session mit einem Profi zu buchen, kann eine wunderbare Ergänzung oder der perfekte Einstieg in die KuschelBuddy-Welt sein. Manche fühlen sich unsicher, in den kuscheligen Kontakt mit Fremden zu gehen, und können dort im professionellen Setting üben, wie sich das anfühlt. Dort können sie sich ganz auf ihre Empfindungen und die eigenen Erfahrungen konzentrieren, ohne noch auf jemand anderen achten zu müssen.
In einer Kuscheltherapiesession sind die Rollen ganz klar verteilt, einer gibt, einer empfängt. Kuscheltherapeut*innen sind ausgebildet, Sicherheit zu geben, mit Emotionen umzugehen und können auch deine Fragen fundiert beantworten.

Darüber hinaus können sie Feedback geben: Wie fühlt sich deine Berührung an? Was könntest du besser machen, um es zukünftigen KuschelBuddys angenehm einfach zu machen, mit dir in den kuschligen Kontakt zu treten?

Eine platonische Kuschelsessions ist für Menschen, denen es an regulärer menschlicher Berührung fehlt oder die einfach mehr davon in ihrem Leben möchten.
Das Ziel vom professionellen Kuscheln ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem du dich respektierst, angenommen und geschätzt fühlst – genauso, wie du bist.
Dies geschieht durch platonische Berührung und Aufmerksamkeit. Du wirst gehalten, umarmt, gestreichelt – ganz, wie du es möchtest. Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil der Session. Es gibt klare Regeln, die es dir möglich machen, dich einfach fallen zu lassen. Frei von Performancedruck oder Zielen kannst du Geborgenheit genießen. Du musst nichts leisten oder besonders sein – du bist wertvoll, so wie du bist.

Danke, dass du fragst. ; )
Du kannst Werbung für uns machen. So werden die KuschelBuddys schnell wachsen und bald in jeder Region zu finden sein. Und das kommt allen zugute, vor allem aber jenen, die nicht in großen Städten leben. Und auch dir, da du auch auf (Geschäfts-)Reisen bald in jeder Region einen oder mehrere wunderbare Menschen kuschelnderweise kennenlernen kannst.

„KuschelBuddys überall“ ist unser Ziel und dann ist es möglich: Kuscheln für alle! Jederzeit.

Haftungsausschluss:
Für eventuelle Schäden, die durch die Nutzung des Services und die Anwendung, der Inhalte und der damit verbundenen Ratschläge und deren Interpretation in direkter oder indirekter Weise und Folge entstehen, übernehmen die Betreiber dieser Website keine Haftung.

Eigenverantwortlichkeit:
Jedes Mitglied handelt eigenverantwortlich.

Die Mitglieder übernehmen die volle Verantwortung für ihr Tun und entscheiden selbst, ob und in welchem Umfang sie den Service und die Angebote dieser Seite nutzen wollen.